Film-Effekt: Afrikas Drehorte erobern die Bucket Lists

Von den alten Kasbahs in Marokko über die filmreifen Küsten Südafrikas bis hin zu den üppigen Vulkanen Ruandas – die atemberaubenden Kulissen Afrikas ziehen das weltweite Publikum in ihren Bann. Da immer mehr internationale Film- und Fernsehproduktionen afrikanische Schauplätze wählen, zeichnet sich ein starker Trend ab: Filmische Geschichten inspirieren zur Erkundung der realen Welt. Die Zuschauer werden zu Reisenden, die die Landschaften hinter ihren Lieblingsgeschichten erleben wollen.

Zwischen Ende 2023 und Mitte 2025 hat allein Südafrika über 125 Millionen Euro an Investitionen der Filmindustrie angezogen. Aber es sind nicht nur die üblichen Reiseziele, die Wachstum verzeichnen. Länder wie Angola treten ins Rampenlicht und nutzen ihre ungenutzte natürliche Schönheit und ihren kulturellen Reichtum, um globale Filmemacher und nachhaltig orientierte Touristen gleichermaßen anzuziehen. Vor allem Angola erregt Aufmerksamkeit für sein Potenzial als neue Grenze für die Filmproduktion. Mit seiner dramatischen Küste, den ausgedehnten Savannen und dem pulsierenden städtischen Leben bietet das Land eine authentische, unerforschte Leinwand für die Erzählung von Geschichten. Brancheninsider und Kreative erkennen Angola als einen Ort, an dem Filmträume verwirklicht werden können – und an dem der Tourismus in Harmonie mit der lokalen Kultur und den Gemeinden gedeihen kann.

Hanna Kleber, Gründerin von Voice4Africa und der KLEBER GROUP, unterstreicht die wachsende Rolle Afrikas in der globalen Kreativlandschaft:
„Afrika wird zunehmend als kreatives Ziel anerkannt, insbesondere für das Filmemachen. Festivals wie das Durban International Film Festival und das Africa International Film Festival in Lagos haben internationales Ansehen erlangt und signalisieren, dass sich hier etwas Bedeutendes entwickelt.“

Diese wachsende Anerkennung ist nicht nur eine Veränderung in der Branche – es ist eine Bewegung. Der Film öffnet den afrikanischen Ländern die Türen, um ihre eigenen Geschichten zu erzählen, lokale Talente zu unterstützen und eine neue Welle neugieriger, bewusster Reisender willkommen zu heißen. Da Länder wie Angola sowohl in die Produktionsinfrastruktur als auch in nachhaltige Tourismusmodelle investieren, können sie von diesem globalen Interesse profitieren und gleichzeitig die Seele dessen bewahren, was sie einzigartig macht.

Mit jeder Szene, die gedreht wird, und jeder Geschichte, die erzählt wird, erobert Afrika nicht nur die Fantasie – es beansprucht seinen Platz auf der Weltbühne.

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Foto: © Thomas Thadewaldt, DIAMIR Erlebnisreisen

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